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Streifzug durch die Zeit in Darup / Mädchenschule


Mädchenschule 1910

 
Schon der Fürstbischof  Christoph Bernhard von Galen schrieb für alle Städte, Dörfer und größere Bauerschaften die Einrichtung von Volksschulen vor, von denen „das Heil und Verderben des ganzen christlichen Gemeinwesens abhänge“ . 
In Darup exisitierte eine Schule wohl schon um 1650. Sie lag hinter der Kirche und dem Kirchhof, auf der Seite zu dem Hof Schulze Darup. Es war immer eine einklassige Schule mit einer Lehrerwohnung und einem Stall. In der Regel kamen die Jungen vier Monate, die Mädchen ungefähr drei Monate im Jahr zur Schule.       
1864 besuchten 147 Kinder die Schule, davon 21 arme Kinder schulgeldfrei. Das Schulgeld für Sommer- und Wintersemester betrug 11 ¼ Silbergroschen, dazu 1 ¼ Sgr. Tintengeld und 5 Sgr. Heizgeld. Die Lehrerwohnung hatte einen Mietwert von 20 Talern, sein Gesamtgehalt belief sich auf 170 Taler und 70 Taler als Organist jährlich.
1893 besuchten 161 Kinder (Mädchen und Jungen) die Schule in drei Klassen. Maria Dieninghoff (*25.08.1853) unterrichtete seit dem 14.10.1875 in Darup, Heinrich Wesseling seit dem 25.11.1883.

Mädchenschule 1948


Jungen und Mädchen gingen anfangs in die gleiche Schule, wurden aber ab Klasse 4 getrennt. Im 2. Weltkrieg änderte sich das dann, der Unterricht wurde auch gemeinsam im Saal von Focke Egbering oder bei Eliab erteilt.



Heimatverein Darup e. V.

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Holger Zbick

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